Zukunftsthemen E-Health und Telemedizin: Dokumentation in der arte-Mediathek

Zum Thema „E-Health: Vernetzte Gesundheit“ zeigt arte im Futuremag viele Informationen zu Anwendungsfällen der Telemedizin

In der arte-Mediathek ist die Dokumentation „Telemedizin: medizische Hilfe aus der Ferne“ abrufbar. Für viele Menschen bieten erst die Telemedizin bzw. E-Health-Anwendungen überhaupt Zugang zu ärztlicher Versorgung. Hierzulande kann das ergänzende Arztgespräch per Video bald schon Alltag sein. Die technische Infrastruktur wird bereits eingesetzt und auch die gesetzlichen Hürden sind mit der Anpassung des E-Health-Gesetzes weitestgehend abgebaut. Insbesondere im ländlichen Bereich bietet die Online-Sprechstunde als Ergänzung zum Arztbesuch viele Vorteile:

  • sie ist bequem von zu Hause aus möglich,
  • der Arzt kann sich Zeit nehmen und wird nicht von einem vollen Wartezimmer zu rascher Abfertigung bedrängt und
  • nicht zuletzt schützt die Verschlüsselung die übertragenen Daten.
  • Dank eine Dokumentenverwaltung hat der Patient Zugriff auf seine Befunde und
  • kann diese komfortable für die Beratung mit anderen Ärzten zurate ziehen.

„Die ersten Kunden sind die größten Fans meiner Geschäftsidee.“

futureSAX im Interview mit Dr. Matthias Stege von der exelonix GmH

futureSAX: Herr Dr.-Ing. Stege, die exelonix GmbH entwickelt und vertreibt Kommunikations- und Assistenzsysteme für ältere und allein lebende Menschen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen? Gab es in Ihrem Umfeld Menschen, denen Sie damit helfen wollten?

Herr Dr. Stege: Mein Kollege in der Geschäftsführung und ich haben beide schon erfolgreich Start-ups mit aufgebaut – zuletzt gemeinsam 2013. Damals haben wir den Smart Home Markt genau analysierst und fanden, dass die Lösungen im Markt zwar die jungen „Nerds“ begeistern, aber unserer Meinung nach ältere Menschen viel mehr davon profitieren können. Deswegen haben wir Exelonix gegründet, um für diesen wachsenden Markt der Senioren Produkte zu entwickeln. Übrigens kam letztes Jahr eine Bitkomm-Studie zu dem gleichen Ergebnis: Fast zwei von drei Verbrauchern (62 Prozent) können sich vorstellen, Assistenzsysteme für kranke oder ältere Menschen einzurichten. Aber nur 6 Prozent planen dies derzeit konkret, weil es noch an Produkten fehlt[1]. Eine gute Bestätigung unseres Businessplans!

futureSAX: Und an welcher Produktinnovation arbeiten Sie derzeit? Können Sie hier schon etwas verraten?

Herr Dr. Stege: Wir bieten derzeit ein Familien-Tablet an, das speziell für die Bedürfnisse der Senioren und Technikeinsteiger entwickelt wurde. Dieses Tablet dient den Kunden quasi als Zentrale für Kommunikation, Hilfeleistungen und Sicherheit. Im nächsten Jahr werden wir eine Version unserer Software für Smartphones auf den Markt bringen. Dann brauchen Senioren nicht mehr auf Seniorentelefone ausweichen, sondern können jedes Smartphone mit unserer Software „seniorenfreundlich“ machen.

Lesen Sie das vollständige Interview bei futureSAX.